| 1. Euro 2009 |
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Bronzemedaille für den EHC Kapo Zürich
Nachdem der EHC Kapo Zürich bisher an vier Turnieren der „International Police Wintergames“ in Oesterreich und Nordamerika teilnahm und so internationale Erfahrungen sammelte, kam in diesem Jahr erstmals eine Europameisterschaft zur Austragung, welche unser Team mit einer bemerkenswerten Mannschaftsleistung auf dem 3. Platz abschloss; 1. Europameister wurde die Mannschaft aus Lettland.
In der Zeit vom 24. – 27. Februar 2009 fand in Lyss die 1. Europameisterschaft im Eishockey für Polizei-, Grenzwacht- und Militärsmannschaften statt. Für das viertägige Turnier, welches in drei Eishallen ausgetragen wurde, reisten 18 Mannschaften an; sieben aus der Schweiz, je drei aus Oesterreich, Deutschland und Grossbritannien sowie je eine aus Polen und Lettland. Die Teams wurden im Vorfeld des Turniers ausgelost und in drei Gruppen eingeteilt. Anschliessend spielten alle Teams innerhalb der einzelnen Gruppen gegeneinander und nur die Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich für die Zwischenrunde resp. Finalqualifikationsspiele. In dieser Spielrunde spielten dann die drei Gruppenersten gegen die zwei Zweiten der andern Gruppen und so ergaben sich dann die Paarungen für den Final, kleinen Final und das Platzierungsspiel um den 5. Platz.
Der EHC Kapo Zürich startete in der Gruppe 1 und konnte sogleich am Hauptaustragungsort Lyss sein Können beweisen, was er auch eindrücklich machte. Wir besiegten am ersten Tag „Polizeisport Wien“ mit 7:1, „Team Germany“ mit 4:1 und „Selection Ticino“ mit 3:0 und am Folgetag „Hockey Team Hawks“ aus Polen mit 5:2 und die „Royal Navy Kings“ aus Grossbritannien mit 11:3 – so konnten wir die Gruppenspiele makellos als Gruppenerster abschliessen. Am dritten Spieltag folgten dann die beiden Finalqualifikationsspiele gegen die jeweils Zweitplatzierten der andern Gruppen. Das waren die „Kapo Bern“ (Zweite hinter Lettland) und die „Tölzer Eisprügel“ aus Deutschland (Zweite hinter der Stapo Zürich). Im ersten Spiel gegen die Kapo Bern starteten wir äusserst konzentriert und das Spiel war bis zum Schluss hart umkämpft. Leider mussten wir uns schlussendlich mit 3:1 (das 3 Tor fünf Sekunden vor Schluss) beugen. Das zweite Spiel gegen die Eisprügel aus Tölz war im Vergleich zum vorherigen Spiel eher ein Training und wir sicherten uns mit einem makellosen 5:0 die Spielberechtigung für den kleinen Final gegen unser Schwesterkorps aus Zürich. Der Finaltag wurde durch die Organisatoren gross aufgezogen und es kamen bereits zu unserem Spiel um die Bronzemedaille einige Zuschauer in die Seelandhalle in Lyss. Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt, denn unser Team startete wirklich äusserst entschlossen in den Kampf, liess der Stapo Zürich wenig Chancen, erzielte Tor um Tor und steuerte schlussendlich einen 5:1 Sieg nach Hause, was verdient die bronzene Auszeichnung bedeutete. Wer hätte gedacht, dass unser Team – notabene nicht mit der stärksten Besetzung – einen Podestplatz unter 18 europäischen Mannschaften erreichen könnte? Wohl niemand! Wir dürfen also mit Stolz feststellen, dass wir – wie auch die andern Spitzenmannschaften aus der Schweiz – international problemlos mit den besten Polizei-Eishockeymannschaften mithalten können. Nebenbei bemerkt: Auch der Europameister aus Lettland war nicht derart überlegen, wie vor dem Turnier angenommen wurde.Auch er musste sich die Finalqualifikation erkämpfen. Für weitere Details: www.euro09.ch.
Schlussrangliste: 1. ASK Lettland 2. Kapo Bern 3. Kapo Zürich 4. Stapo Zürich 5. Tölzer Eisprügel D 6. Team Germany 7. Selection Ticino 8. Kapo Graubünden 9. Police Bern Selection 10. Chiefs Germany 11. GWK Tigers Schweiz 12. Hockey Team Hawks Polen 13. Team Polizei Oesterreich 14. Royal Navy Kings GB 15. British Army Blades 16. LPSVK Völkermarkt A 17. Polizeisport Wien 18. RAF IHA ACES GB
Abschliessend danke ich im Namen des ganzen Teams den Organisatoren dieses Grossanlasses und insbesondere dem uns zur Verfügung gestellten Teamführer, welcher es hervorragend verstand, die Berner Gelassenheit mit der Zürcher Ungeduld zu verbinden und uns zu Topleistungen zu motivieren; wir hatten eine tolle Zeit im Berner Seeland!
Dank gebührt natürlich auch unserem Polizeikommando sowie natürlich auch jenen unserer "auswärtigen" Spieler, allen Vorgesetzten und Arbeitskollegen für die Unterstützung, damit wir überhaupt an diesem internationalen Anlass teilnehmen konnten. Herzlichen Dank!
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