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2017

Hochstehendes Eishockey am Swiss-Cup 2017

Beim 7. Nationalen Polizei-Eishockey-Turnier mit internationalem Touch um den Swiss-Cup ist grossartiger Sport gezeigt worden. Als Turniersieger konnte sich nach einem hochstehenden Finalspiel erneut die Mannschaft des EHC Stapo Zürich feiern lassen. Der organisierende EHC Kapo Zürich erreichte den 4. Rang. Das zum siebten Mal durch den EHC Kapo Zürich organisierte Turnier bot alles, was die schnellste Mannschaftssportart der Welt auszeichnet: spannende Spiele, packende Torszenen, gekonnte Spielzüge, harte, aber faire Checks, sich entladende Emotionen, hexende Torhüter sowie Glück und Pech, hüben wie drüben. Auf die Turnierausschreibung meldeten sich zu Beginn erneut sieben Teams an. Um nicht wie 2015 ein ungleiches Spieltableau zu erhalten, nutzte das OK sein internationales Netzwerk und konnte das Team Germany für das Turnier gewinnen. Es kam aber anders: Nach Anmeldeschluss bekundete der HC Police Cantonale Vaudoise Interesse, womit das ungerade Feld mit neun Teams wieder komplett war. Selbstverständlich freuten wir uns über diese Zusage, wodurch alle Landesteile der Schweiz vertreten waren. Die Gruppeneinteilung sah den EHC Kapo Zürich Flughafen in einer Poule mit der Kapo Thurgau, dem HC Police Cantonale Vaudoise und dem Partnerteam EHC Kapo Zürich. In der andern Gruppe trafen die Teams aus Bern, Graubünden, Tessin, der Stadt Zürich und das Team Germany aufeinander. Es war klar, dass der an der letzten Schweizermeisterschaft in Lyss wieder abgestiegene EHC Kapo Flughafen erneut gegen die langjährigen A-Teams einen schweren Stand haben würde. Im ersten Spiel, dem Bruderduell, konnten sie dem Druck einige Zeit standhalten, mussten dann aber doch mit einer 7:1-Niederlage als Verlierer vom Eis. Nach Abschluss der Gruppenspiele waren die Stapo Zürich, die Kapo Bern in der A-Gruppe, der HC Police Cantonale Vaudoise und der Organisator in der B-Gruppe für die Halbfinals am nächsten Tag qualifiziert. In der starken A-Gruppe hatte der HC Polizia Ticino das Nachsehen und in der B-Gruppe war schnell klar, dass die Kollegen aus der Waadt, die in den Gruppenspielen nur gegen den Organisator 3:0 verloren hatten, die Qualifikation schaffen würden. Am Folgetag versprach auf dem Papier die erste Halbfinalpaarung Stapo Zürich gegen HC Police Cantonale Vaudoise eine klare Sache für die Titelverteidiger aus der Limmatstadt zu werden. Dem war aber nicht so, denn die starken Waadtländer konnten lange dagegenhalten und mussten sich nur mit einem knappen 0:1 geschlagen geben. Der zweite Halbfinal zwischen dem EHC Kapo Bern und dem EHC Kapo Zürich versprach einen echten «Knüller». Die Begegnung wurde, wie schon vor zwei Monaten am Grischun-Cup im Final, auf Augenhöhe ausgetragen. Nur die mangelnde Chancenauswertung des EHC Kapo Zürich gab diesmal den Ausschlag zugunsten der Kollegen aus Bern. Somit war klar, dass der EHC Kapo Zürich auch bei der siebten Austragung nicht zuoberst auf dem Podest stehen würde und damit den «Gastgeberwurm» erneut nicht bekämpfen konnte. Das Minimalziel «Podestplatz» lag immer noch in Reichweite, und dies vor allem, weil man den Gegner aus der Waadt am Vortag in den Gruppenspielen bereits einmal 3:0 bezwungen hatte. Vor diesem Hintergrund nahm der Gastgeber das Zepter im Spiel sofort in die Hand und erarbeitete sich Chance um Chance. Leider ist es oftmals so: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein. Genau so war es, und unsere Kollegen aus der Waadt konnten in der zweiten Halbzeit im Powerplay 1:0 in Führung gehen. Auch zwei Solovorstösse auf den gegnerischen Torwart brachten leider den längst verdienten Ausgleich nicht mehr, und das Team aus der Westschweiz holte sich bei seiner ersten Teilnahme gleich einen Podestplatz am Swiss-Cup. Im Final kam es einmal mehr zur Paarung der nominell sicher am besten bestückten Teams. Beide Mannschaften haben Spieler in ihren Reihen, die unlängst noch ihre Schlittschuhe für die ZSC- oder GCK-Lions und den HC Fribourg-Gottéron sowie auch noch für starke 1.-Liga-Teams geschnürt hatten. Die zahlreich anwesenden Zuschauer, unter ihnen auch unser Kommandant, der Chef Sicherheitspolizei, der Dienstchef Gesundheitsförderung und einige Führungsleute von langjährigen Sponsoren des EHC Kapo Zürich, waren vom gebotenen Niveau sehr beeindruckt und stellten fest, dass trotz der grossen Emotionen und der grossen «Power» im Spiel die Fairness unter Berufskollegen vorherrscht. Die intensive Partie endete nach der regulären Spielzeit 2:2, und ein Penaltyschiessen musste über den Titel am Swiss-Cup entscheiden. Auch nach den ersten drei Schützen stand das Spiel unentschieden, und erst der 6. Penalty der Stapo Zürich brachte den harterkämpften Sieg für die Zürcher. Auch diese Ausgabe des Swiss-Cups war ein grosser Erfolg. Es wurden sportliche Leistungen auf hohem Niveau geboten. Das Galadiner nach dem ersten Turniertag, an dem wir die Elvis-Zeit wieder hochleben liessen, wurde geschätzt, und freundschaftliche, korpsübergreifende Bande konnten da und dort geknüpft werden. Das OK möchte es bei dieser Gelegenheit nicht unterlassen, dem Polizeikommando für die wertvolle Unterstützung bei der Durchführung des Anlasses zu danken. In diesen Dank eingeschlossen sind auch die Sponsoren sowie Helferinnen und Helfer, die einmal mehr dazu beigetragen haben, einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

Schlussrangliste:
1. EHC Stapo Zürich
2. EHC Kapo Bern
3. HC Police Cantonale Vaudoise
4. EHC Kapo Zürich
5. HC Polizia Ticino
6. EHC Kapo Thurgau
7. Team Germany
8. EHC Kapo Graubünden
9. EHC Kapo Zürich Flughafen

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