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11./12.11.2019
Seniorenturnier

9.12.2019
Grischun-Cup

12./13. März 2020
38. SM in Neuenburg

 

   

Ein Ausschnitt aus der Zeitung "Merkur" (http://www.merkur.de)

 

In der Weihenstephan Arena

Ein Freundschaftsspiel gegen den Schicksalsschlag

Freising - Polizisten auf dem Eis? Ein seltener Anblick. Doch der Grund, warum die Polizeinationalmannschaften Deutschlands und der Schweiz aufeinander trafen, könnte ernster nicht sein.

Mit der Geburt ihrer zweiten Tochter erlitt die Familie Dahm einen echten Schicksalsschlag. Kurz nach der Entbindung ihrer Tochter kam es bei der jungen Frau zu einem Herzstillstand. Ein wochenlanges Zittern um ihr Leben begann. Letztendlich verlor sie beide Füße und beide Arme. Der Vater Roland ist Angehöriger des Bayerischen Landeskriminalamtes und befindet sich aktuell im Sonderurlaub. Vor diesem Hintergrund gab es mehrere Spendenaktionen zur finanziellen Unterstützung der jungen Familie innerhalb der Bayerischen Polizei. Der Verein Polizisten helfen e.V. richtete ein Spendenkonto ein.

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Polizeoberkommissar Thomas Keller, Dienstgruppenleiter bei der Verkehrspolizeiinspektion Freising, aber auch Organisator der Polizei-Eishockey-Nationalmannschaft, initiierte ein Benefizspiel in der Weihenstephan Arena in Freising. Ein schlagkräftiges Team Germany traf am Samstagabend auf ein starkes Kollegen-Team aus der Schweiz – alles für einen guten Zweck. Die Hoffnung, dass viele Zuschauer den Benefiz-Gedanken teilen, ging voll auf. Rund 300 Eishockeyfans waren gekommen und spendeten insgesamt 3400 Euro. Die Idee, mit einer Verkaufsaktion von Pucks die Spendenfreudigkeit anzukurbeln, war der Renner: Fast 300 der Pucks fanden für mindestens 10 Euro Abnehmer. Hinzu kam ein Teil der Kioskeinnahmen, auf die der Betreiber für den guten Zweck von Anfang an verzichten wollte. 

Rein sportlich betrachtet konnte das Team Germany die Partie mit 16:4 klar für sich entscheiden. Den Schweizer Kollegen, die zahlenmäßig etwas unterlegen waren, hatten dennoch sichtlich Spaß am Spiel, noch mehr aber am Zustandekommen der Partie. Ihr Spielführer übergab ebenfalls eine Team-Spende an die Familie Dahm.

Unter dem Motto „ Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ veranstaltete das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am 1. Dezember im Liebfrauenmünster, der Stadtkirche Ingolstadt am Sitz des Präsidiums, einen Adventgottesdienst. Die Kollekte war ausschließlich zur Unterstützung der Familie Dahm bestimmt und erbrachte eine Spendensumme von 1810 Euro. Dieser Betrag wurde von Polizeipräsident Günther Gietl vor Beginn des Benefizspiels an die Familie übergeben. Weitere 800 Euro sammelten Angehörige der Polizeiinspektion Ingolstadt spontan, nachdem sie von dem Ereignis erfahren hatten.

Der Präsident des Bayerischen Landeskriminalamtes, Polizeipräsident Robert Heimberger, hatte noch ein ganz eigenes Geschenk für seinen Mitarbeiter dabei. Er überreichte Roland Dahm seine Ernennungsurkunde zum Technischen Hauptsekretär und damit die Übernahme in das Beamtenverhältnis. Spontan griff Roland Dahm zum Mikrofon und dankte allen Initiatoren und Spendern für die gezeigte überwältigende Hilfsbereitschaft. Seiner Frau machte er bei dieser Gelegenheit eine Liebeserklärung, die wohl den härtesten Eishockey-Crack berührt haben dürfte.

EHC Kapo Zürich an Weltmeisterschaft

Der EHC Kapo Zürich hat vom 13. bis 19. April 2015 in Liberec/CZ am Ice Hockey World Police Cup teilgenommen. Die Mannschaft wurde unterstützt von Spielern aus verschiedenen Polizeikorps und belegte den 7. Schlussrang.

Bereits die Anreise mit dem Kommandocar erwies sich als Test für die Kondition; zumindest was das Durchhaltevermögen im Sitzenbleiben betraf. Glücklicherweise plante unser Mannschaftsführer eine Übernachtung in Pilsen ein, was der allgemeinen Teambildung zu Gute kam. Am Turnier, welches im grosszügig angelegten ‚Sports Park Complex Liberec‘ ausgetragen wurde, nahmen zehn Mannschaften teil: Nebst dem Gastgeberland Tschechien standen zwei Mannschaften aus der Schweiz und je ein Team aus den USA, Deutschland, Österreich, Russland, Kanada, Slowenien und der Slowakei im Einsatz.

Die Teams spielten in zwei Gruppen gegeneinander. Nur die Erst- und Zweitplatzierten erreichten die Finalqualifikationsspiele und konnten noch um die Medaillen mitreden. Der EHC Kapo Zürich alias Suisse Police Selection startete in der Gruppe B ihre Vorrundenspiele gegen Switzerland 1 (Kapo Bern erheblich verstärkt), Slowakei, Österreich und Deutschland mit Spielzeiten von zwei Mal 20 Minuten netto.

Nachdem an den ersten zwei Tagen des Turniers die Trainingsmöglichkeiten genutzt worden waren stand am Dienstagnachmittag die offizielle Eröffnungsfeier mit verschiedenen hochrangigen Politikern, Militärvertretungen sowie Polizeikadern statt. Alle Mannschaften marschierten, flankiert von Cheerleaders, in den jeweiligen Teambekleidungen in das Eisstadion und lauschten den freundlichen Willkommensreden.

Am Mittwochmorgen wurde unser erstes Spiel gegen Deutschland angepfiffen. Mit einem motiviert Team fanden wir schnell zu unserem Spiel und führten rasch gegen unseren nördlichen Nachbarn. Nach einem Torhüterwechsel kamen die ersten Gegentreffer bis zum Endstand von 10:4 zu unseren Gunsten. Der Auftakt war also gelungen.

Am Nachmittag stand ein grösseres ‚Kaliber‘ auf dem Programm; die Mannschaft aus der Slowakei. Unseren Gegner konnten wir bereits im Training beobachten und unsere Vorahnung erwies sich leider als richtig. Die Slowaken waren uns grösstenteils läuferisch und technisch überlegen, was sich im Schlussresultat von 1:12 widerspiegelt. Den ersten Turniertag hatten wir also nur teilweise erfolgreich hinter uns gebracht. Trotzdem war die Stimmung im Team sehr gut, was zu Besuchen der verschiedenen kulturellen Möglichkeiten in Liberec führte.

Am zweiten Spieltag war der erste Gegner das Team aus Österreich. Trotz aufopferungsvollem Kampf ging das Spiel, notabene gegen ehemalige Profispieler, mit 1:9 verloren. Auch das zweite Spiel des Tages gegen die erste Schweizer Mannschaft ging gleich zu null verloren. Unsere Schweizer Kollegen wollten nicht das Gerücht aufkommen lassen, dass sie uns mit angezogener Handbremse zu Punkten verhelfen würden: Schlussresultat 11:0. Es darf auch angefügt werden, dass dieses Spiel von offizieller Seite mit Kameras verfolgt wurde. Somit war unser dritter Platz in der Gruppe B besiegelt. Das Platzierungsspiel um den 7. oder 8. Schlussrang gegen das Team aus den USA musste zeigen, wer noch die bessere Kondition hatte. Zum Unterschied der Vorrundenspiele ging es über die volle Zeitdistanz: also drei Mal 20 Minuten. Um es kurz zu machen, wir waren die bessere Mannschaft und hatten mit zum Teil gekonnten Spielzügen schnell einen beruhigenden Vorsprung erzielt. Das Schlussresultat vom torreichen Match lautet 8:14 zu unseren Gunsten. Wir konnten das Turnier also auf dem 7. Schlussrang beenden, was mit genügend isotonischen Getränken gefeiert wurde.

Im spannenden Finalspiel trafen die Slowakei und Russland aufeinander. Es war ein hochstehendes Spiel zweier Mannschaften die es, technisch gesehen, verdient hatten, den Sieger des Turniers auszuspielen. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 2:2. Im anschliessenden Penaltyschiessen führte erst der letzte Schuss der slowakischen Mannschaft zur Entscheidung.

Schlussrangliste:

  1. Slowakei
  2. Russland
  3. Tschechische Republik
  4. Switzerland 1 (Bern)
  5. Team Kanada
  6. Österreich
  7. Suisse Police Selection (Zürich)
  8. USA
  9. Deutschland
  10. Slowenien

Nebst der sportlichen Betätigung auf der glatten Eisfläche wurden wir vom Puck-Sponsor zu einem Anlass im hauseigenen Schiesskeller eingeladen. Dabei wurden uns verschiedene Neuentwicklungen vorgestellt sowie die Möglichkeit geboten, uns in einem Wettbewerb mit Handfeuerwaffen zu messen. Ein Ausflug auf den 1012 Meter hohen Hausberg ‚Jested‘ von Liberec führte uns die landschaftliche Schönheit der Region vor Augen.

Abschliessend danken wir allen herzlich, die uns die Teilnahme am Turnier ermöglicht haben. Ein spezieller Dank geht an das Kommando der Kapo Zürich für die Unterstützung, an die Sponsoren und den Staff.

2016

Nach den Silberplätzen an der Senioren-Schweizermeisterschaft und am Grischun-Cup reiste der EHC Kantonspolizei Zürich mit viel Optimismus an die 36. Schweizermeisterschaft, welche für die Gruppe A in Burgdorf und für die Gruppe B in Lyss ausgetragen wurde. Der Start ins Turnier sowie der ganze erste Turniertag waren vielversprechend, so konnten wir doch dem momentan nominell stärksten Team, der Stapo Zürich, ein Unentschieden abverlangen und unterlagen erst im Penaltyschiessen. Auch das zweite Spiel gegen den amtierenden Schweizermeister aus Bern konnten wir lange ausgeglichen gestalten und verloren schlussendlich nur 2:0. Im dritten Spiel gegen den Aufsteiger und unsere Kollegen der 2. Mannschaft liessen wir nichts anbrennen und gewannen klar mit 7:0. Leider konnten wir dann am zweiten Tag den Vortag nicht wiederholen und mussten uns, da wir unsere Chancen nicht konsequent für Tore nutzten, der Polizia Ticino sowie dem späteren Schweizermeister aus Graubünden geschlagen geben. Für unser Team blieb an Schluss der 5. Platz.

Fazit: Leider verpassten wir unser Minimalziel (Podestplatz) und hoffen für die Zukunft fest auf unsere Assessoren. Zwei bis drei junge Spieler mit 1. Liga-Erfahrung dürften dem EHC Kapo Zürich reichen, wieder näher an den 17. Titel heranzukommen. Das Turnier zeigte weiter klar, dass in der obersten Spielklasse die fünf arrivierten Teams wieder näher zusammengekommen sind und dass der Aufsteiger der Gruppe B momentan in der Gruppe A nicht bestehen kann.

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2012

Die 34. Schweizermeisterschaften wurden in Chur (Gruppe A) und Flims (Gruppe B) ausgetragen. Vor allem in der Gruppe A war das Niveau recht ausgeglichen und hoch, es waren hart umkämpfte Machtes zu sehen. Einzig die Kapo Genf mochte hier nicht recht mithalten und wurde teilweise regelrecht vorgeführt. Mit dem letzten Platz der Gruppe A sind sie die Absteiger. Der Schweizermeister stand beim diesjährigen Turnier bereits vor dem letzten Match fest. Es war wiederum die Kantonspolizei Bern. Sie mussten nur gerade einen Punkt abgeben und dies gegen den späteren Drittplatzierten, EHC Kantonspolizei Zürich. Silber holte die Stadtpolizei Zürich. Auch in der Gruppe B wurde gekämpft, hier gab es diverse Verletzte zu beklagen. Aufsteiger und somit bei der nächsten Austragung in der Gruppe A spielend, ist die Kapo Bern II.

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